Fachliteratur KipsFam

Psychische Erkrankung und Elternsein in der Familienberatung

von Dr. Thomas Köhler-Saretzki

Dr. Thomas Köhler-Saretzki berichtet in seiner Veröffentlichung „Psychische Erkrankung und Elternsein in der Familienberatung“ (2020) von einer Untersuchung in einer Familienberatungsstelle, die die Auswirkungen elterlicher Belastung auf die Bindung und Lebensqualität der Kinder in den Blick nahm. Das Forschungsprojekt versucht folgende Fragen zu beantworten: „Wie wirkt sich eine psychische Erkrankung auf die Ausübung elterlicher Aufgaben und Pflichten aus? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer hohen elterlichen Belastung bei psychisch gesunden und kranken Eltern und dem Bindungsmuster der Kinder? Und welchen Einfluss nimmt darauf hohe Resilienz im Sinne von subjektiv wahrgenommener Lebensqualität?“


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Kinder psychisch kranker Eltern

hrsg. von M. Kölch, U. Ziegenhain, J. Fegert

Kinder psychisch erkrankter Eltern sind vielfach belastet und haben ein erhöhtes Risiko, Verhaltensprobleme und -störungen zu entwickeln. Sie benötigen daher vielfältige, qualifizierte und interdisziplinär ausgestalteten Hilfen und Leistungen. Demgegenüber besteht in der Praxis eine Unterversorgung an qualifizierten Angeboten und es fehlt an systematischer Kooperation und Vernetzung zwischen den beteiligten Professionellen und Systemen (Kinder- und Jugendhilfe, der Kinder - und Erwachsenenpsychiatrie). Das Buch versammelt interdisziplinär ausgewiesene Expert*innen aus Forschung und Praxis.

Stigma psychische Krankheit

von Asmus Finzen

Schonungslos offenbart der bekannte Psychiater und Autor Asmus Finzen die aktuelle Realität psychisch erkrankter Menschen, für die Vorurteile und Diskriminierung oft schwerwiegende Komplikationen ihrer Erkrankung sind. Sein Fazit: Die aufwändigen Antistigmatisierungskampagnen sind kläglich gescheitert. Finzen analysiert die Gründe. Er deckt Stigmatraditionen, -typen und -prozesse im Bereich psychischer Erkrankungen auf, klärt die Rolle der Massenmedien und die der Lehre. Er schult die Antistigma-Kompetenz seiner Leser*innen: Selbsthilfe, Psychoinformation und Psychoeduktion, Stigmamanagement sind überzeugende Konzepte gegen die Macht von Vorurteilen und Schuldzuweisungen.

Das Stigma psychischer Erkrankungen

von Nicolas Rüsch 

Manchmal ist das Stigma, dem Menschen mit psychischer Erkrankung begegnen, schlimmer als die Krankheit selbst. Auf spannende Weise beleuchtet Nicolas Rüsch die Themen öffentliches Stigma, Selbststigma und strukturelle Diskriminierung mit allen Facetten. Sie betreffen die Arbeitswelt und das Gesundheitswesen genauso wie die Medien und das Rechtssystem. Viele Menschen ziehen sich aus Scham zurück und vermeiden Behandlung. Anhand von konkreten Beispielen und Studien gibt er viele Denkanstöße und zeigt, wie vielfältig das Stigma psychischer Erkrankung wirkt und wie wenig dagegen unternommen wird. Darauf aufbauend zeigt der Autor, welche Antistigmastrategien es gibt.

Unsichtbare Narben

Prof. Johannes Jungbauer und Katharina Heitmann haben 2018 im Psychiatrie-Verlag eine Sammlung von 10 Erfahrungsberichten erwachsener Kinder psychisch kranker Eltern herausgegeben. Entstanden ist ein authentisches und bewegendes Ermutigungsbuch, das das Schweigen von Kindern bricht, die unter den besonderen Bedingungen der psychischen Erkrankung ihrer Eltern aufwachsen.

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Prävention für Familien mit psychisch erkrankten Eltern

Der Band von Ullrich Bauer, Anke Reinisch und Miriam Schmuhl (2012) gibt einen Einblick in die Lebenssituation von Kindern psychisch erkrankter Eltern aus der Perspektive betroffener Eltern, erwachsener Kinder und Vertreter*innen aus der Jugendhilfe, der Erwachsenenpsychiatrie sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Der gemeinsame Bezug der verschiedenen Sichtweisen ist das regional in Bielefeld und Gütersloh verankerte Kanu-Präventionsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern. Das Kanu-Vorhaben wird einschließlich der ersten Erfahrungen zur Durchführung vorgestellt. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Verstetigung von projektförmigen Hilfsangeboten für Kinder psychisch erkrankter Eltern aufgezeigt.

Stärken-Schatzkiste für Kinder und Jugendliche

Spielend leicht Stärken entdecken! Was kannst du besonders gut? Welche Dinge sind dir wichtig? Wofür kannst du dich begeistern? Was mögen deine Freunde an dir?

Das Entdecken eigener Stärken fördert das Selbstwertgefühl. Das Kartenspiel für die psychologische und pädagogische Praxis unterstützt das Wahrnehmen und Benennen von Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Auf 120 Karten regen kurze Fragen und Impulse spielerisch dazu an, sich über Ressourcen auszutauschen und diese für die Problembewältigung nutzbar zu machen. Spielfreude, Begeisterung und neue Sichtweisen kommen dabei nicht zu kurz. Das Kartenspiel für das Einzel- und Gruppensetting ist in drei Altersgruppen ab 7, ab 11 und ab 15 Jahren gegliedert – denn das Entdecken von Stärken macht in jedem Alter Spaß!

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