Blick auf
das Thema 

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Darum geht's

Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien haben ein erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens selbst zu erkranken. Sie haben durch die Belastungen mit sehr spezifischen Problemen zu kämpfen und stehen im Alltag vor verschiedendsten Herausforderungen.

247
Tausend Kinder leben in Mecklenburg-Vorpommern
30
Prozent und damit 54.000 - 73.000 Kinder leben in psychisch und/oder suchtbelasteten Familien.
2
Drittel dieser Kinder betreffen alkoholbedingte Suchterkrankungen

Stimmen von Betroffenen:

Bevor ich mich getrennt habe, habe ich mich getraut, mich beim Jugendamt beraten zu lassen, (…) weil ich unter einer psychischen Erkrankung leide. Und da wurde mir wirklich sehr wohlwollend gesagt: "Nein, da müssen Sie sich keine Sorgen machen. Nur weil jemand Angst oder Depressionen hat, nimmt man Ihnen Ihr Kind nicht weg.“
Psychisch erkrankte Mutter eines Kindes im Grundschulalter
Papi tat mir so leid. Auf einmal war er so klein, obwohl ich ihn immer als großen Bären gemalt habe und ich kenne das ja gut mit dem Traurigsein. Ich weiß ja auch, dass ich vor ihm keine Angst haben muss, aber damals wusste ich nie, warum er aus dem Nichts so wütend wurde.
Kind eines suchterkrankten Vaters
Es ist so wichtig, die Mütter gezielt zu unterstützen, damit die Kinder sich gesund entwickeln können, damit sie trotzdem ihre Bezugspersonen haben und sich was Stabiles, Sicheres aufbauen kann.
Psychisch erkrankte Mutter eines Kindes im Grundschulalter
Weil wir jetzt überhaupt reden können, erzählen wir auch mit anderen darüber. Nicht nur in der Therapie, sondern auch mit Freunden und Bekannten. Familiengeheimnisse gibt es ja wirklich überall, das ist also nix Schlimmes. Außerdem bin ich heilfroh, dass wir mit allem Mist bei uns zu Hause doch eine Familie sind, wo alle ein gutes Herz haben.
zweifacher Vater, der an einer Suchterkrankung leidet
Manchmal bin ich ja genau deswegen schon morgens auf dem Weg zur Schule wütend. Wenn zum Beispiel die Milch mal wieder fehlt oder die Wäsche seit Tagen nass in der Maschine bleibt. Ich schaff ja auch nicht immer alles, was ich mir vornehme.
Kind einer psychisch krankten Mutter
Und vor ein paar Wochen habe ich gemerkt, dass ich gar keine Gefühle mehr hatte. Ich habe aufgegeben, stark zu sein, weil es nicht geholfen hat. Keinem. Deswegen habe ich mit meiner Ärztin beschlossen, dass ich ganz in eine Klinik gehe.
zweifache Mutter mit einer psychischen Belastung
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So komplex und herausfordernd das Thema KipsFam ist - so vielschichtig sind auch die Herangehensweisen, wenn den betroffenen Familien geholfen werden soll. Mit unserem Fachnewsletter versorgen wir Sie einmal im Quartal mit aktuellen Infos zum Thema: Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien in Mecklenburg-Vorpommern.

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